'Die Welt hat eine unsichtbare Tiefendimension. Wahre Meister des Jonglierens mit bekannten Dingen, die im Zusammenhang wie absurde Geschichten anmuten, sind die Träume. Wir betreten alle im Traum die geheimen Räume des Inneren, in denen wir umhergehen, Erlebnisse haben und Dinge sehen, die wir, wenn wir uns hinterher erinnern, rätselhaft und fremd finden.' Elke Wassmann
Die Titel, die Elke Wassmann ihren Werken gibt, deuten an, dass diese die Darstellung von Zuständen zum Thema haben, die jenseits von Wachheit und Bewusstsein liegen. Es ist eine surreale Welt, die dem Betrachter entgegentritt und in der die Grenzen zwischen Innen und Außen nicht eindeutig zu ziehen sind. Entsprechend dieser Bildaussage arbeitet Elke Wassmann nicht nach einem vorher durchdachten Plan, sondern trägt die Bilder zunächst eine Zeitlang in sich, malt dann spontan, d.h. von logischen Denkprozessen möglichst unbeeinflusst und bemüht sich erst nach Vollendung der Arbeiten um rationale Deutung. Diese Betonung der Imagination und das Abrufen des Unbewussten als Grundlage bildnerischen Gestaltens stellt Elke Wassmann in die Tradition Surrealistischer Malerei. (Reinhold Weinmann - Kunsthistoriker M.A., Dipl. Geograf, Manager für Kultur- und Non-Profit-Organisationen M.A., 2009)
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