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'Wenn Du in die Kindheit einbiegst, nicht lang nachforschst oder definierst, sondern nur so leichthin fragst und - im Hinblick auf deine Malerei -, was bringst du von den Träumen herüber, von den sich breitenden Weiten, dem hintereinander bis hin zum Paradies gestaffelten Land? Sind da noch Reste von den Flussufern im Frühling? Sind da Spuren von den hinterhältigen Zauberern, dem Glitzern göttlichen Zubehörs aus dunklen, verstellten Räumen, den unglaublichen Kammern der Mädchen, der maßlosen Trauer um Tiere? Es ist unnötig, direkt Nachweise zu erbringen. Dennoch kann die Frage gestellt werden, sind Reste in deiner Malerei beteiligt? Wie trostlos wäre ein Nein, wie überflüssig die Malerei.' Moritz Baumgartl