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In unserer Ausstellungsreihe „Repertoire“ zeigen wir nichtgegenständliche Malerei, Bildhauerei und Fotografie von Sabine Amelung, Axel Arndt, Nicole Daudert, Susanne Egle, Cordula Güdemann, Jürgen Hatzenbühler, Jürgen Liefmann, CW Loth, Marita Mattheck, Christian Patruno, Jochen Schambeck, Claus Stolz und Hinrich Zürn. Die Malerei von Cordula Güdemann und die Werke von Susanne Egle sind neue Positionen, die bis zum Ende des Jahres in jeweils einer Einzelausstellung in der galerie grandel vorgestellt werden.

Ebenso unterschiedlich wie die Werke dieser Ausstellung selbst, sind die Anlässe ihrer Entstehung. Sich gegenseitig überlagernd können intensive Gefühle ihre Dokumentation finden. Vergleichbar sind diese Arbeiten mit dem Antrieb eines Komponisten zur Begründung einer Idee, die noch vor dem Gestaltgeben eines musikalischen Kunstwerks liegt: das Einfangen von Stimmungen und Affekten. Aus einer Idee wächst zunächst Chaos und Improvisation. Dies lässt Bilder entstehen, die alleine die Ästhetik der Materialität und Farbigkeit zum Thema haben. Andererseits kann sich die Idee von Empfindungen und Erfahrungen beim Betrachten von Landschaften während des Reisens speisen. Zur Abbildung gelangen Stimmungsbilder, welche das subjektive Wahrnehmen zum Inhalt haben. Gleiches gilt für jene Bilder, die ein Erlebnis mit Musik oder Literatur zur Anschauung bringen. Begründend für den Entstehungsprozess kann zudem die Reflexion über das eigene Kunstschaffen und dessen Voraussetzungen sein. Beispielsweise entstehen Malereien als künstlerische Reaktionen auf das individuelle Arbeiten mit Räumlichkeit sowie das Gestalten von Räumen.

Es sind jene Anlässe, die dem Betrachter vielfältige Möglichkeiten bieten, sich mit wechselnden Emotionen in diese Kunst einzubringen.