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Die Werke Hinrich Zürns dokumentieren das starke Interesse des Künstlers an der zeichnerischen und malerischen Auseinandersetzung mit visuell Erfahrenem und sinnlich Erlebtem. Daneben spürt der Betrachter in vielen Landschaften, Interieurs oder Stillleben eine eigene, individuelle Auseinandersetzung mit bedeutenden Meistern und Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts. Zitate von Ernst Ludwig Kirchner, Barnett Newman, Robert Motherwell, Max Liebermann oder Max Beckmann scheinen dem Betrachter in Zürns Werken zu begegnen.

Die Malerei Hinrich Zürns bleibt mal stärker mit dem Gesehenen verbunden oder ist mal stärker sich selbst verpflichtet. Es sind Arbeiten, die Landschaften, Interieurs und Stillleben zum Anlass der individuellen künstlerischen Auseinandersetzung nehmen, dem realistischen Abbilden jedoch eine malerische Wirklichkeit entgegensetzen. Damit zeigt das Schaffen Zürns ein spannendes Wechselspiel zwischen dem Motiv sowie der freien Farb- und Formfindung. Mit lebendiger Linienführung und kraftvollem Kolorit ergründet der Künstler den Bildgegenstand und entdeckt ihn für sich und uns neu. Die leuchtende Farbigkeit der Arbeiten Zürns ist eine Einladung an uns, seinen mit künstlerischen Mitteln geschaffenen Entdeckungen zu begegnen. Hinrich Zürn (geb. 1970) studierte in Saarbrücken an der Hochschule der Bildenden Künste sowie an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Dijon, Burgund mit dem Schwerpunkt Malerei und war Meisterschüler bei Prof. Bodo Baumgarten.Der Künstler lebt und arbeitet bei Gemmingen.