startseite > ausstellungen > die phantastischen welten des fabius von gugel
heading heading

Fabius von Gugel war ein außergewöhnlich vielfältiger Künstler. Für Bühnen in Deutschland, Österreich und Italien schuf er um die 70 Ausstattungen. Bekannt wurde von Gugel zudem als Zeichner, Illustrator, Maler, Gestalter und Grafi - ker sowie als Dichter. Eine Vielzahl von kunsthistorischen Schriften widmet sich seinem Schaffen: In DuMonts kleinem Lexikon der Phantastischen Malerei (Jörg Krichbaum/ Rein A. Zondergeld, Köln, 1977), lesen wir: „Die exakten Traumprotokolle Gugels gehören zu den aufregendsten Erfahrungen, die die phantastische Kunst der Moderne zu bieten hat.” Und der Kunstwissenschaftler Rudolf Kober schrieb im Jahr 2000 in der Festschrift zum neunzigsten Geburtstag des Künstlers: „Die Bildwelt des Fabius von Gugel ist also in hohem Maß eine Mitteilung über sich selbst, ein Sichtbarmachen seiner Erfahrungen und Erlebnisse, seiner Überzeugungen und Gefühle, seiner Ängste und Hoffnungen, seines Wissens, seiner Ahnungen und Träume.“ Dabei erinnern gerade die Zeichnungen in ihrer Darstellungsweise an Kupferstiche des 17. Jahrhunderts. Die mit unterschiedlichem Abstand parallel gesetzten Lineaturen und Schraffuren bewirken Licht und Schatten. Die in dieser Technik abgebildeten Motive verschränken Antikes mit Modernem sowie rational Fassbares mit mystisch Phantastischem.